Reklame aus Uromas Zeiten

In den frühen 1930er Jahren waren Autos – zumal auf dem Dorf – ein seltener Anblick. Willi Schulze aus Wilhelmshorst hatte eins und wusste es gut zu vermarkten. Vor knapp 70 Jahren schaltete er eine Annonce in der Zeitung und gab „den Einwohnern von Wilhelmshorst zur Kenntnis, daß ich von jetzt ab wieder mit meinem Personenwagen Tag und Nacht zur Verfügung stehe.“ Bestellungen rechtzeitig erbeten, hieß es in der Reklame.
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Der Schatz von Michendorf

Wie die Magd einen Münzfund rettete – Hans-Joachim Strichs schön bebildertes Geschichtsbuch hält viele Details bereit

MICHENDORF – Die Geschichte trug sich 1880 zu und sollte überregional für Schlagzeilen sorgen. Ein Knecht des Gutes Michendorf pflügte an jenem Tag in einem der Gärten am Hang des Wolkenberges die Erde um. Im Schlepptau hatte er die Dienstmagd, die dahinter das Unkraut einsammelte. Mit dem Pflugschar stieß er gegen ein Gefäß und es machte: klirr! Dünne Münzen aus dem Gefäß kamen zum Vorschein. Der Knecht aber hielt sie für wertlos und warf sie in die Ackerfurchen zurück. Es war das Dienstmädchen, das den „richtigen Riecher“ hatte, wie es Michendorfs Heimatforscher Hans-Joachim Strich ausdrückt. Weiterlesen →

Heimatverein Michendorf feiert 20. Geburtstag

Der Michendorfer Heimatverein feiert heute sein 20-jähriges Bestehen. Pünktlich zum Jubiläum hat Ortshistoriker Hans-Joachim Strich die neue Chronik von Michendorf fertiggestellt, die er 15 Uhr im Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“ in der Potsdamer Straße erstmals vorstellt. Seit 2002 hat er an dem über 200seitigen Werk gearbeitet….
Geplant ist ein Bildband mit früheren und heutigen Ansichten aller sechs Michendorfer Ortsteile, der 2012 herausgegeben werden soll. Irene Schmidt leitet dafür die Arbeitsgruppe des Michendorfer Heimatvereins.
Quelle: Märkische Allgemeine

„Proletarischer Löwe“ überlebt

Mahnmal aus DDR-Zeiten in Wilhelmshorst steht jetzt unter Denkmalschutz – Zur Wende war es nur aus Geldmangel dem Abriss entgangen, jetzt steht das „Mahnmal für die Opfer des Faschismus“ in der Nähe des Wilhelmshorster Bahnhofs unter Denkmalschutz. Mit seiner „in Form und Inhalt typischen DDR-zeitlichen Gestaltung“ ist das Ensemble vom Landesamt für Denkmalpflege für schutzwürdig erklärt und in die Denkmalliste aufgenommen worden. Entworfen hat es unter anderem der damals in Wilhelmshorst lebende, linientreue DDR-Künstler Kurt-Hermann Kühn (1926-1989).
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