Initiative für Erhalt des Trafohäuschens – Nachforschungen zu Zwangsarbeiterlager

Für den Erhalt eines kleinen verfallenen Trafohäuschens am Bahnhof setzt sich die Bürgerinitiative „Wilhelmshorster Tisch“ ein. Dieses Trafohäuschen sei neben rudimentären Objekten in der Ortslage Wilhelmshorst letztes sichtbares Zeichen von den drei Fremd- oder Zwangsarbeiterlagern, die während der NS-Zeit im Ort existierten, heißt es in einem Schreiben an die Michendorfer Bürgermeisterin Cornelia Jung und Ortsbürgermeister Gerd Sommerlatte. „Offenbar war der unauffällige Wohnort aufgrund seiner dichten Bewaldung als besonders geeignet angesehen worden, hier unauffällig Fremdarbeiter zu internieren“, erklärt Klaus-Peter Anders von der Initiative. Weiterlesen →

Wilhelmshorst 100 Jahre alt

WILHELMSHORST Mit einer Festwoche im Juni 2007 feiert der Michendorfer Ortsteil Wilhelmshorst sein 100-jähriges Bestehen. Wie von den „Freunden und Förderern der Wilhelmshorster Ortsgeschichte e.V.“ zu erfahren war, soll dazu ein Jubiläumsbuch zur Historie des Dorfes erscheinen. Weiterlesen →

Zuschuss für Festschrift umstritten – Geld für Arbeitskreis in Wilhelmshorst

Nach ausgiebiger Diskussion soll der Arbeitskreis Ortsgeschichte in Wilhelmshorst nun finanzielle Unterstützung von der Gemeinde bekommen. Dies wurde im Hauptausschuss am Montagabend beschlossen. Dabei handelt es sich um 7700 Euro aus den Mitteln für die Kulturpflege von überregionaler Bedeutung. Die Wilhelmshorster wollen mit dem Geld einen Teil der Kosten für die Festschrift zum 100-jährigen Ortsjubiläum finanzieren. Weiterlesen →

Verein zur Historie von Wilhelmshorst

In Wilhelmshorst haben 24 Bürger einen gemeinnützigen Verein gegründet unter dem Namen „Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte e.V.“. Zum Vorsitzenden ist Dr. Rainer Paetau gewählt worden. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Wolfgang Linke (stellvertretender Vorsitzender), Dieter Kraus (Schatzmeister), Volker Tanner (Schriftführer), Janette Selle und Frank Fahland (beide Beisitzer). Zu Revisoren sind Christa Stiemke und Harald Braun gewählt worden. Weiterlesen →

Bahnwärterhaus im Angebot

Immobilie an der Wetzlarer Bahn in Wilhelmshorst soll verkauft werden

WILHELMSHORST Das ehemalige Bahnwärterhaus in Wilhelmshorst soll verkauft werden. Das bestätigte die zuständige Behörde, das Bundeseisenbahnvermögen, gegenüber der MAZ. Als Verkaufspreis für das 634 Quadratmeter große Grundstück samt Wohnhaus wurden 55 000 Euro genannt. Die letzten Mieter in der Albert-Schweitzer-Straße 1 B waren Mitte dieses Jahres ausgezogen. Sie sollen das idyllisch gelegene Grundstück jahrzehntelang „picobello in Ordnung gehalten“ haben, heißt es im Ort. Seit dem 1. Juli 2005 steht das Gebäude nunmehr leer. Bereits kurz vor dem Auszug der letzten Mieter hatte die Behörde ein Wertgutachten in Auftrag gegeben, um Haus und Grundstück danach schnell verkaufen zu können und so einen längeren Leerstand zu vermeiden. Weiterlesen →

„Klarheit“ für Eigentümer

Immer mehr Objekte im Landkreis werden unter Denkmalschutz gestellt
Von Henry Klix
An sich sollte die alte Gaststätte Am Grashorn in Geltow abgerissen werden. Die Gemeinde wollte hier einen Neubau für ein Geltower Vereinshaus errichten. Jetzt hat das Landesamt für Denkmalpflege das hinfällige Kleinod entdeckt und unter Schutz gestellt. „Finanzielle Unterstützung gibt es vom Denkmalschutz aber nicht“, so Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU). „Wir müssen aufpassen, wie das Projekt überhaupt noch umsetzbar ist.“ Weiterlesen →

Dem Bauhaus verpflichtet

Otto Haesler wäre gestern 125 Jahre alt geworden – seine Frau Erna kam in Wilhelmshorst zur Feierstunde
Von Magda Gressmann
Wilhelmshorst hat einiges an Prominenz aufzuweisen. Namen wie Peter Huchel, Erich Arendt, Hermann Henselmann – und Otto Haesler. Deutschlands berühmter Bauhaus-Architekt wäre gestern 125 Jahre alt geworden, und die Gemeinde Michendorf hätte ihren prominenten Bewohner fast vergessen. Weiterlesen →

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