PNN – Potsdam. Das Potsdam Museum hat den umfangreichen Nachlass des Potsdamer Literaten Edlef Köppen digitalisiert, dessen Roman „Heeresbericht“ von den Nazis verboten worden war. Der Autor könnte nun eine Wiederentdeckung erfahren.

Der Name Edlef Köppen sagt selbst vielen Literaturkennern nur noch wenig. Dabei sei der Potsdamer Schriftsteller sogar bedeutender als Erich Maria Remarque, Verfasser von „Im Westen nichts Neues“, sagt Kulturhistoriker Wilhelm Ziehr. Dies liegt unter anderem an Köppens bekanntestem Werk „Heeresbericht“, einem der wichtigsten Romane über den Ersten Weltkrieg, der von Literaturkritikern unter anderem mit dem avantgardistischen „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin verglichen wird.

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