Der Gropiusbau von Wilhelmshorst – und andere Kuriositäten(*)

Im ersten Stock des Gemeindezentrums Wilhelmshorst stehen drei Schränke voll mit Bauplänen. Die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte haben sie aus Archiven und Bibliotheken kopiert, ein paar der Pläne haben ihnen Privatleute geschickt.

Sie waren die Grundlage für das neue Werk „Wilhelmshorster Denkmale und Erinnerungsorte. Ein Begleitbuch zur Erkundung von Architektur und Ortsgeschichte“, das am Samstag um 16 Uhr im Gemeindezentrum vorgestellt wird.

Rosenweg 32
Das sogenannte Kupferhaus im Wilhelmshorster Rosenweg

„Die meisten der Gebäude sind heute Wohnhäuser“, sagt der Vereinsvorsitzende Rainer Paetau. Doch auch die Kirche, eine Friedhofskapelle, ein Mahnmal und selbst eine Garage sind dabei.

Das Buch setzt mehr auf Bilder als auf lange Texte. Von den 45 vorgestellten Denkmälern und Erinnerungsorten zeigt der Band jeweils eine aktuelle und – sofern vorhanden – eine historische Aufnahme. Daneben haben die 15 ehrenamtlichen Autoren jeweils steckbriefartig zusammengetragen, wann der Bau entstanden ist, wer Architekt und Bauherr war und welche baulichen Besonderheiten es gibt. In einem kurzen Text erläutern sie auch, wozu die Räume in der Vergangenheit dienten. Finanziert wurde der Band über Spenden und einen Druckkostenzuschuss der Gemeinde.

Den vollständigen PNN-Artikel von Julia Frese finden Sie hier

(*) Die Schlagzeile der PNN ist in dieser Kurzform falsch. Sie wird in der Print-Ausgabe vom 7. August nicht wiederholt. Richtig ist: Der Entwurf zum Kupferhaus-Typ in Wilhelmshorst geht nicht direkt auf Gropius zurück. Die anzunehmende Beteiligung von Gropius beruht auf seiner Tätigkeit als Leiter der Kupferhaus-Abteilung der Hirsch Kupfer- und Messingwerke Ag Berlin.

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