Dem bis zu seinem Tod 1989 in Wilhelmshorst lebenden Künstler Kurt-Hermann Kühn ist eine Ausstellung mit dem Titel „Skizzen, Studien, Portraits“ im Lothar-Bisky-Haus des Landesverbandes der Linken in Potsdam gewidmet.

Kurt-Hermann Kühn 1979 Prof.Dr. Carl Steinhoff ÖL auf Hartfaser

Kurt-Hermann Kühn: Prof. Dr. Carl Steinhoff, (1979) Öl auf Hartfaser – (mit freundl. Genehmigung von Andreas Kühn)

Skizzen, Studien, Portraits

Die Schau zeigt vor allem Portraits in unterschiedlichen Techniken bekannter und heute weniger bekannter Persönlichkeiten. Der erste Kulturminister der DDR, Johannes R. Becher, ist ebenso wie die Schauspielerin Lotte Loebinger und die Künstlerkollegin und Ehepartnerin Marianne Kühn-Berger vertreten.

Die Familie des Künstlers übergab dem Landesverband ein Portrait des ersten Brandenburger Ministerpräsidenten Carl Steinhoff als Schenkung. Steinhoff und Kühn waren viele Jahre Nachbarn An den Bergen in Wilhelmshorst. In der Staatskanzlei und im Landtag habe sich nach Auskunft von Peter-Michael Diestel für dieses Werk kein Platz gefunden …

In unserem Ort erinnert eine bis heute umstrittene Stele für die Opfer des Faschismus unweit des Bahnhofs an Kurt-Hermann Kühn. Das von ihm entworfenen Mahnmal mit der Inschrift „Du siehst, dass der proletarische Löwe nicht tot ist“, wird vom Landesamt für Denkmalpflege als eines der wenigen Zeugnisse mit Belang aus der DDR-Zeit in Wilhelmshorst benannt.

Weitere Informationen zum Künstlerehepaar Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn finden Sie auf der Internetseite www.kühn-berger.de

26. November 2022 bis 23. Februar 2023
Lothar-Bisky-Haus, Alleestr. 3 in Potsdam
Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag während der Bürozeiten von 9 bis 16 Uhr zu sehen.
Es empfiehlt sich, vorher unter 0331/200090 anzurufen.

Das Künstlerpaar Kurt-Hermann Kühn und Marianne Kühn-Berger 1982

Das Künstlerpaar Kurt-Hermann Kühn und Marianne Kühn-Berger 1982 – (mit freundl. Genehmigung von Andreas Kühn)