Vortrag von Dipl.-Ing. Norbert Blumert zur Irissee-Terrasse

Vortrag zur architektonischen und künstlerischen Gestaltung einer rekonstruierten Irissee-Terrasse
Freitag,  11. April 2014,  18 Uhr – Gemeindezentrum Wilhelmshorst  – Dr.-Albert-Schweitzer-Str. 9-11

IrisseeDer Potsdamer Bauhistoriker und ehemalige Denkmalpfleger Norbert Blumert hat sich von der Idee, die ehemalige Gessner’sche Irissee-Terrasse auf Initiative unseres Vereins wieder herzustellen, anstecken lassen. Herr Blumert verschaffte sich zunächst einen Überblick über Gessners Werk und seine konzeptionellen Annahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes einer Landhaussiedlung. Sodann zeichnete und aquarellierte er mögliche Ansichten und Variationen zur Gestaltung einer zukünftigen Irissee-Terrasse. Grundlage dieser Entwürfe ist der bereits vorhandene Rekonstruktions-Plan, den der Wilhelmshorster Bau-Ingenieur Bernd Müller entworfen hat.

Diese Aquarelle werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und von Herrn Blumert in einem kurzen Vortrag erläutert.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Na das hat uns gerade noch gefehlt, so eine “Seeterrasse” für diesen “Tümpel”. Vielleicht noch einen Imbiss draufgesetzt, zur Versorgung der in Massen anströmenden Bürger? Mal ehrlich; Was kostet das (inkl. Unterhalt) und wieviele Nutzen das? Schon jetzt verotten die Bänke am Irisgrund. Schon jetzt könnte man herrlich am renaturierten Nonnenteich die Abendstimmung geniesen: Aber kein “Schwein” nutzte das oder regt sich heute auf, wenn einem der Zugang vom Besitzer gesperrt wird! Dieser Plan ist doch – mit Verlaub – sehr akademischer Natur.

  2. Die Wiederherstellung der Irisseeterrassen ist ein großartige Idee. Auf der in diesem Sommer angebrachten Informationstafel kann mach sich ja davon überzeugen, wie schön unser Ort in diesem Bereich einmal aussah. Davon ist – wie auch an anderen Stellen in Wilhelmshorst (z. B. Bahnhof, Birkenwäldchen) – wegen jahrzehntelanger Vernachlässigung leider nicht mehr viel übrig geblieben. Es wird Zeit, dass wieder einmal in das Ortsbild investiert wird. Davon haben ja schließlich alle etwas und nicht nur Teile der Bevölkerung, wie das etwa bei einem Jugendheim oder einem Sportplatz der Fall ist. Und verglichen mit den Kosten für derartige Projekte sind die Kosten für die Wiederherstellung und die Pflege einer historischen Gartenanlage geradezu „Peanuts“.

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