Literarisches Denkmal

Nicht nur der Krieg, auch das Siedeln in Wilhelmshorst beschäftigte den Schriftsteller Edlef Köppen

2002 - Friedensplatz Die Granate schlägt ein, es kracht. Soldaten schreien, die Bunkerdecke bricht und mit einem Mal wird es dunkel. Es sind bedrohliche Kriegsszenen, die Edlef Köppen aus seinem eigenen Erlebten in seinem „Heeresbericht“ beschreibt: „Verschüttet? Lebendig begraben und ersticken?“ Hastig dreht der junge Soldat seinen Fuß. Dreht ihn unentwegt hin und her, schiebt Erde beiseite. „Raum. Raum. Jetzt mit der Hand stoßen, heftig stoßen.“ Dann ist der Soldat frei, doch der Erste Weltkrieg geht weiter. Schüsse sind zu hören. „Der Feind trommelt, eine Flamme schlägt hoch. Aber das ist so uninteressant“, schreibt Köppen. „Herr General, erschießen Sie mich. Das größte aller Verbrechen mache ich nicht mehr mit!“

Auf pnn.de können sie den vollständigen Artikel von Eva Schmid lesen.

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