125 Jahre Wetzlarer Eisenbahn – Teil 2

Vom Ende des 19.Jahrhunderts bis zu den Wirren des 2. Weltkriegs

Die vollständige Geschichte der Wetzlarer Bahn würde den Rahmen des Märkischen Bogen sprengen, so dass hier vor allem auf die Entwicklung der Bahn im Bereich der Orte Wilhelmshorst und Michendorf eingegangen wird.
Mit dem am 1. Oktober 1891 eingeführtem verbilligten Personentarif, unter anderem für die meisten von Berlin ausgehenden Vorortstrecken, begann sich auf dem Abschnitt Berlin – Belzig langsam ein stärkerer Personenverkehr zu entwickeln. Weiterlesen →

125 Jahre Berlin – Wetzlarer Eisenbahn – Teil1

Zur Gründungsgeschichte im Raum Michendorf

Vor 125 Jahren, am 15. Mai 1879, geschah im Raum Michendorf und speziell für die spätere Gründung der Waldsiedlung Wilhelmshorst wie für die Kolonie Rehbrücke Zukunftsweisendes: Die Teilstrecke Halensee/Grunewald (wenig später Charlottenburg) bis Blankenheim der Berlin-Wetzlarer Bahn wurde für den Personenverkehr eröffnet, einen Monat zuvor bereits für den Güterverkehr. Damit begannen Vorgänge, die im Zuge der weiteren Großstadt- und Hauptstadtbildung Berlins auch für das Umland im Raum Michendorf bis heute hin bedeutsam werden sollten – freilich auch zwiespältig, denn Natur- und Kulturlandschaften gerieten in einen Werte- und Zielkonflikt; die „Modernisierung“ der Lebenswelten hat bekanntlich zwei Seiten. Weiterlesen →

Wilhelmshorster ArchitekTour

„Spaziergang zur Ortsgeschichte“ über Häuserbiografien und Denkmalschutz Wie geheimnisvoll! Eine Staffelei mit verhülltem rechteckigen Gegenstand, plaziert auf der Grünfläche des Michendorfer Platzes unter rot-gold leuchtendem Herbstlaub im herrlichen Sonnenlicht. Da bildete sich an diesem schönen Herbstmorgen des 12. Oktober schnell eine erwartungfrohe Gruppe von 35 ortsgeschichtlich Interessierten, die etwas zur Wilhelmshorster Architekturgeschichte erfahren wollten. Sie waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Ortsgeschichte gefolgt, die sich namentlich an deren „Freunde und Förderer“ richtete. Weiterlesen →

I. Wilhelmshorster LiteraTour

„Spaziergang zur Ortsgeschichte“ über Dichter und Schriftstelle

Am Anfang erklang „Hubertusweg“: Ein Gedicht von Peter Huchel, tenorartig vorgetragen von Volker Horn (Deutsche Oper Berlin), seit einem Jahr selbst am Hubertusweg wohnend. Nach dieser einstimmenden wie erwartungsweckenden Ouvertüre begrüßte Dr. Paetau am sonnigen Sonntag nachmittag, dem 11. Mai, im Namen der Arbeitsgemeinschaft Ortsgeschichte gut 50 kulturgeschichtlich Interessierte vor dem Huchel- Haus, namentlich die „Freunde und Förderer“ der AG Ortsgeschichte.
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Auf der Suche nach Adolf Becherer …

Ehemalige Eigentümer desWilhelmshorster Gemeindehauses

Arnold von Tresckow (1908–1991) pflegte nur wenig von seiner Jugendzeit zu sprechen. Und wenn, dann war Wilhelmshorst meistens ein wiederkehrender Fixpunkt seiner Erzählungen. Insbesondere schwärmte er vom großen Haus seines Onkels Adolf Becherer, bei dem er als Potsdamer Gymnasiast in der damaligen Eibenstraße 5- 7 gewohnt hatte, bis das eigene Haus im Irisgrund bezugsfertig geworden war. Letzteres verwaltete Arnold von Tresckow bis 1958, bis sämtliche Kommunikationsverbindungen zur Bundesrepublik Deutschland –wo er seit 1945 lebte – „von Staats wegen“ gekappt wurden. Weiterlesen →

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