Zwangsweise in Michendorf. Neue Erkenntnisse über Fremdarbeiter in der Region

Es ist bislang wenig Genaues über Fremdarbeiter bekannt, die während des Zweiten Weltkrieges in der Region Michendorf tätig waren. Entweder wird das Thema eher am Rande gestreift oder tabuisiert. Einige Zeitzeugen wollen in ihren Erinnerungen uns glauben lassen, Fremdarbeiter seien hier gastfreundlich aufgenommen worden. Das Thema changiert zwischen Verdrängung und Legendenbildung. Es ist noch in anderer Hinsicht prekär. Geht es doch auch um die Frage einer Wiedergutmachung und Versöhnung. Der notwendige erste Schritt hierfür ist das historische Aufarbeiten des Geschehens. Weiterlesen →

„Wir sind das Volk“ – Erinnerungen an den „Mauerfall“ und die Friedliche Revolution 1989/90 in der Region Michendorf

Der Fall des Eisernen Vorhangs in Europa und Deutschland wie der Mauer in Berlin im Zuge des politischen Auf- und Umbruchs 1989 war ebenso unglaublich wie revolutionär mit weitreichenden Folgen. Dieses „wahnsinnige“ Ereignis ist 20 Jahre danach Grund zur Freude und zum Feiern, aber auch zum Innehalten und zur Rückschau.
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Das Jubiläumsbuch

100 Jahre Wilhelmshorst 1907-2007 Eine Waldsiedlung vor den Toren der Hauptstadt

Das am 20. Juni 2007 erstmals präsentierte Jubiläumsbuch “100 Jahre Wilhelmshorst 1907-2007 – Eine Waldsiedlung vor den ToreBuchcovern der Hauptstadt” ist eine Sammlung von Beiträgen von 42 Autoren zu unterschiedlichsten Themen, die direkt mit Wilhelmshorst in Bezug stehen.
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Auf den Spuren der Vergangenheit – Die Wiederkehr der Geschichte

1. Ortsgründung als Prozess

Wilhelmshorst wurde 1907 nicht „gegründet“ – nicht in dem Sinne, dass in diesem Jahr ein Gründungsakt stattgefunden hätte oder eine Gründungsurkunde ausgestellt worden sei. Vielmehr legte der Kaufmann Wilhelm Mühler aus (Berlin-)Charlottenburg 1907 offiziell bei den Behörden einen Parzellierungsplan vor. Dieser stellte die formale Grundlage dar, nach dem Wilhelmshorst(-Nord) im Wesentlichen bis heute hin besiedelt worden ist. Deshalb galt für die Gründergeneration 1907 zu Recht als „Geburtsjahr“ dieser Kolonie. Weiterlesen →

Gesucht: Wilhelmshorster Erinnerungen Wer berichtet über seine Erlebnisse aus der Zeit vor 1990?

Inzwischen dürfte es sich in der Gemeinde herumgesprochen haben: Wilhelmshorst will 2007 sein Hundertjähriges feiern. Doch es soll nicht nur gefeiert, sondern auch etwas Bleibendes für die Zukunft des 21. Jahrhunderts hinterlassen werden. So nimmt die AG Ortsgeschichte dieses Ereignis zum Anlass, ein Jubiläumsbuch zu veröffentlichen. Weiterlesen →

Wilhelmshorster Ortsjubiläen: Relativ beliebig? Was 2007 eigentlich gefeiert werden soll

Was 2007 eigentlich gefeiert werden soll
In diesem Einstein-Jahr 2005 ist der Begriff „relativ“ landauf, landab überall zu hören, in allen möglichen und unmöglichen Zusammenhängen. Sollte diese modische Tendenz anhalten, könnte der Begriff der Relativität sogar noch zum Wort des Jahres gekürt werden. Wilhelmshorster würden hierfür dann einen Beitrag geleistet haben. Denn die relative Nähe zu Einsteins Sommerhaus in Caputh scheint hier zu relativen Irritationen geführt zu haben – etwa über die Frage, welches Jubiläum denn 2007 eigentlich gefeiert werden soll? Dies ist jedenfalls eine Erfahrung von mehreren, die aus der Ende Februar geschlossenen ersten Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Ortsgeschichte zu den „Historischen Ortsjubiläen“ gewonnen werden kann. Weiterlesen →

125 Jahre Wetzlarer Eisenbahn – Teil 3

Vom Kriegsende bis zur Gegenwart

In der Schlussphase des Krieges kam es zu schwersten Zerstörungen der Bahnanlagen, teils durch Bombenangriffe, teils durch zurückgehende deutsche Truppen. Das Ende der Wetzlarer Bahn schien gekommen. Die Explosion abgestellter Munitionszüge führte im Juni 1945 zur fast völligen Zerstörung des Verschiebebahnhofs Seddin. Im Sommer des gleichen Jahres musste als Reparationsleistung für die Sowjetunion das zweite Gleis von der Berliner Stadtbahn bis nach Blankenheim abgebaut werden. Das Teilstück zwischen Charlottenburg und Kohlhasenbrück wurde auf russische Breitspur umgenagelt, um Stalin, der bekanntlich Angst vor dem Fliegen hatte, die Fahrt in seinem Sonderzug zur Potsdamer Konferenz der Siegermächte zu ermöglichen. Weiterlesen →

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