Bereich Publikationen vom 21. Juni 2010
Von Rainer Paetau -
Es ist bislang wenig Genaues über Fremdarbeiter bekannt, die während des Zweiten Weltkrieges in der Region Michendorf tätig waren. Entweder wird das Thema eher am Rande gestreift oder tabuisiert. Einige Zeitzeugen wollen in ihren Erinnerungen uns glauben lassen, Fremdarbeiter seien hier gastfreundlich aufgenommen worden. Das Thema changiert zwischen Verdrängung und Legendenbildung....
Bereich Publikationen vom 15. Oktober 2009
Der Fall des Eisernen Vorhangs in Europa und Deutschland wie der Mauer in Berlin im Zuge des politischen Auf- und Umbruchs 1989 war ebenso unglaublich wie revolutionär mit weitreichenden Folgen. Dieses „wahnsinnige“ Ereignis ist 20 Jahre danach Grund zur Freude und zum Feiern, aber auch zum Innehalten und zur Rückschau.
Bereich Publikationen vom 27. Juli 2007
1. Ortsgründung als Prozess
Wilhelmshorst wurde 1907 nicht „gegründet“ – nicht in dem Sinne, dass in diesem Jahr ein Gründungsakt stattgefunden hätte oder eine Gründungsurkunde ausgestellt worden sei. Vielmehr legte der Kaufmann Wilhelm Mühler aus (Berlin-)Charlottenburg 1907 offiziell bei den Behörden einen Parzellierungsplan vor. Dieser stellte die formale Grundlage dar, nach dem Wilhelmshorst(-Nord)...
Bereich Publikationen vom 27. Dezember 2005
Inzwischen dürfte es sich in der Gemeinde herumgesprochen haben: Wilhelmshorst will 2007 sein Hundertjähriges feiern. Doch es soll nicht nur gefeiert, sondern auch etwas Bleibendes für die Zukunft des 21. Jahrhunderts hinterlassen werden. So nimmt die AG Ortsgeschichte dieses Ereignis zum Anlass, ein Jubiläumsbuch zu veröffentlichen.
In diesem Buch werden die großen Entwicklungslinien des Ortes von der...
Bereich Publikationen vom 26. April 2005
Was 2007 eigentlich gefeiert werden soll
In diesem Einstein-Jahr 2005 ist der Begriff „relativ“ landauf, landab überall zu hören, in allen möglichen und unmöglichen Zusammenhängen. Sollte diese modische Tendenz anhalten, könnte der Begriff der Relativität sogar noch zum Wort des Jahres gekürt werden. Wilhelmshorster würden hierfür dann einen Beitrag geleistet haben. Denn die relative Nähe zu...
Bereich Publikationen vom 25. September 2004
Vom Kriegsende bis zur Gegenwart
In der Schlussphase des Krieges kam es zu schwersten Zerstörungen der Bahnanlagen, teils durch Bombenangriffe, teils durch zurückgehende deutsche Truppen. Das Ende der Wetzlarer Bahn schien gekommen. Die Explosion abgestellter Munitionszüge führte im Juni 1945 zur fast völligen Zerstörung des Verschiebebahnhofs Seddin. Im Sommer des gleichen Jahres musste als Reparationsleistung...
Bereich Publikationen vom 3. Juli 2004
Spaziergang zur Ortsgeschichte Wilhelmshorst
Hand aufs Herz: Hätten Sie gewusst, dass Wilhelmshorst jahrzehntelang indirekten Zugang zu den Weltmeeren hatte? Dass man von der Anlegestelle am „Forsthaus Templin“ mit dem Schiff über die Havel und Elbe zur Nordsee und hinaus in die weite Welt schippern konnte? Dies mag zunächst verblüffen. In der Erinnerung vieler, selbst alteingesessener Wilhelmshorster...