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	<title>Ortsgeschichte Wilhelmshorst &#187; Presse</title>
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	<description>der Wilhelmshorster Ortsgeschichte e.V.</description>
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		<title>„Grüße aus der Sommerfrische“</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. 11. 2011 lud der Verein Freunde und Förderer der Ortsgeschichte Wilhelmshorst, in das Gemeindezentrum Wilhelmshorst ein. Die Ausstellung von alten Ansichtskarten aus dem Ort mit „Grüßen aus der Sommerfrische“ wurde um 16:00 Uhr von Wolfgang Linke eröffnet. Herr Tanner, maßgeblich an der Ausstellung beteiligt, übernahm dann die Moderation und erklärte den Zuschauern die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. 11. 2011 lud der Verein Freunde und Förderer  der Ortsgeschichte Wilhelmshorst, in das Gemeindezentrum Wilhelmshorst ein. Die Ausstellung von alten Ansichtskarten aus dem Ort mit „Grüßen<br />
aus der Sommerfrische“ wurde um 16:00 Uhr von Wolfgang Linke eröffnet. Herr Tanner, maßgeblich an der Ausstellung beteiligt, übernahm dann die Moderation und erklärte den Zuschauern die Geschichte zu den Ansichtskarten.<br />
Selbst aus den Jahren 1917 waren Karten zu sehen und die Zeitreise wurde deutlich, indem in den Kriegsjahren das Papier von sehr schlechter Qualität war. Amüsant zu sehen, das teilweise die Karten, zum Beispiel &#8220;Winter in Wilhelmshorst&#8221;, so zu sagen „nachgezeichnet“ wurden. Vielleicht war auch schon früher der Winter nicht immer<br />
zauberhaft, wie Herr Tanner zu erzählen wusste. Auch konnte er berichten, dass es Karten gibt, die der Verreisende aus der Heimat Wilhelmshorst mitnahm, um sie dann seinen Lieben nach Hause, nach Wilhelmshorst, schickte.<br />
Spannend zu hören, dass auch eine Karte gezeigt wird, die nicht den direkten Standort und Schreiber bekannt geben. Und die Vermutung einer Liebschaft, ein Schmunzeln auf die anwesenden Gesichter zauberte.<br />
Wieder eine gelungen Präsentation des Vereins und ansehenswert, zumal eventuell jemand ja doch das Geheimnis der Dame lüften könnte.</p>
<pre>Marianne Herrmann - Quelle: <a title="Märkischer Bogen" href="http://http://www.maerkischer-bogen.de/" target="_blank">Märkischer Bogen</a></pre>
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		<title>Historische Postkarten zeigen Wilhelmshorst als Erholungsort – mit mancher Schummelei</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[40 historische Postkarten aus der Vorkriegszeit sind im Gemeindezentrum Wilhelmshorst ausgestellt. Die Ansichten zeigen Wilhelmshorst als Ausflugziel vor den Toren Potsdams. „Damals ist für die Werbung auch schon geschummelt worden“, so Ausstellungsmacher Volker Tanner vom Verein der Freunde der Wilhelmshorst Ortsgeschichte. Die Aufnahmen stammen von der Kaiserzeit bis zu den Tagen vor Ausbruch des 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>40 historische Postkarten aus der Vorkriegszeit sind im Gemeindezentrum Wilhelmshorst ausgestellt. Die Ansichten zeigen Wilhelmshorst als Ausflugziel vor den Toren Potsdams. „Damals ist für die Werbung auch schon geschummelt worden“, so Ausstellungsmacher Volker Tanner vom Verein der Freunde der Wilhelmshorst Ortsgeschichte. Die Aufnahmen stammen von der Kaiserzeit bis zu den Tagen vor Ausbruch des 2. Weltkrieges. Einzelne Ortsansichten sind handkoloriert, andere Karten mit Villen schimmern bläulich oder gelbbraun.</p>
<p>Den Originalfarbton hat Volker Tanner beim Bearbeiten beibehalten, das Format hat er vierfach vergrößert: So lassen sich Details erkennen und handschriftliche Anmerkungen auf der Vorderseite leichter lesen. Das Lesen allerdings ist eine Herausforderung: Damals wurde noch in deutscher Schrift geschrieben, die heute kaum noch jemand kennt.</p>
<p>In den beiden Räumen im Gemeindehaus werden alte Anekdoten lebendig. Während der Eröffnung am Wochenende erkannte eine Besucherin eine längst geschlossene Gaststätte als den Ort, an dem ihre Eltern heirateten. Andere Einheimische sahen sich die Architektur an und überlegten, wer da früher wohnte und was wohl aus den Herrschaften geworden ist.</p>
<p>Touristische Motive bilden den größten Teil der reproduzierten Ansichtskarten. Wie heute dienten sie der Werbung: Wilhelmshorst als Ort vor den Toren Berlins und Potsdams. Wilhelmshorst als Hort der Sommerfrischler mit dem Irissee und dem Irisgrund. Zwei Aufnahmen wollen den Ort sogar als Wintersport-Paradies präsentieren. „In den Bergen“ lauten die Aufschriften auf den Karten von 1935 und 1936. „Wilhelmshorst bei Potsdam. Das ideale Ski- und Rodelgebiet.“ Die Bäume sind eingeschneit, die Wege weiß, dort verschnaufen Skifahrer, da rodeln Steppkes bergab. „Da wurde schon gemalt“, weist Volker Tanner auf die Jungen hin: „Die Mützen sind nicht echt.“</p>
<p>Aus seiner viel umfangreicheren Sammlung hat der Wilhelmshorster Informatiker die 40 Motive ausgewählt. „Meine Frau stammt aus Wilhelmshorst“, sagt Tanner. Vor 21 Jahren ist auch er aus Potsdam „aufs Land“ gezogen. Sein Interesse an historischen Karten habe „mit der ersten Postkarte, die ich geschenkt bekommen habe“ begonnen. Er findet die Karten des Irissees sehr attraktiv und sieht darin auch heute eine Aufgabe für den Heimatverein. Die 60 Mitglieder interessieren sich nämlich für die Wiederherstellung einer Freilichtbühne am See.</p>
<p>Zur Ausstellung ist ein kleiner Band mit den Reproduktionen erschienen. „Gruß aus der Sommerfrische. Wilhelmshorst auf alten Ansichtskarten“ heißt die zweite Veröffentlichung aus der Reihe zur Wilhelmshorster Ortsgeschichte. Für 20 Euro ist der Bildband in der Ausstellung erhältlich oder unter wilhelmshorst-online.de bestellbar. Band 1, „Wilhelmshorster Werbung“, kann auf demselben Wege bestellt werden. <em>Thomas Wendel</em></p>
<p><em></em>Zu sehen sind die Postkarten noch am kommenden Samstag, 26. November, von 14 bis 18 Uhr, Albert-Schweitzer-Str. 9.</p>
<p>von Thomas Wendel<br />
Quelle: <a title="PNN" href="http://www.pnn.de" target="_blank">PNN</a></p>
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		<title>Ortshistoriker zeigen alte Ansichtskarten aus den Anfangsjahren von Wilhelmshorst</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 09:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Als an SMS-Nachrichten via Handy noch nicht zu denken war, gab es ein besonders schönes Kommunikationsmittel zwischen den Menschen: die Ansichtskarte. Von Reisen, Ausflügen und Restaurantbesuchen wurde sie mit der Post an Verwandte, Freunde und Bekannte verschickt – gern auch mal für eine Kurzmitteilung, schließlich war auch das gewöhnliche Telefon auf dem Lande vor 1930 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als an SMS-Nachrichten via Handy noch nicht zu denken war, gab es ein besonders schönes Kommunikationsmittel zwischen den Menschen: die Ansichtskarte. Von Reisen, Ausflügen und Restaurantbesuchen wurde sie mit der Post an Verwandte, Freunde und Bekannte verschickt – gern auch mal für eine Kurzmitteilung, schließlich war auch das gewöhnliche Telefon auf dem Lande vor 1930 und auch später noch nicht besonders verbreitet. Ansichtskarten waren seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert und vor allem im 20. Jahrhundert groß in Mode – auch im 1907 gegründeten Wilhelmshorst vor den Toren Berlins.</p>
<p>„Hier waren es vor allem die Bewohner selbst, ihre Gäste und Ausflügler aus der Großstadt, die Bild-Postkarten von Wilhelmshorster Ansichten mit ’Grüßen aus der Sommerfrische’ in die Welt hinaus schickten“, weiß Rainer Paetau, Vorsitzender der Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte.</p>
<p>Der Verein hat eine Postkarten-Sammlung mit Ortsansichten zusammengestellt und eine Ausstellung organisiert, die am Samstag, dem 19. November, im Wilhelmshorster Gemeindezentrum eröffnet wird. Zu sehen sind Ansichtskarten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in fotografischer Vergrößerung.</p>
<p>Seinerzeit wurden natürlich die schönsten Seiten des Ortes auf den Karten festgehalten. Hauptmotive sind etwa Landhäuser in Wilhelmshorst, der Irissee oder Gasthäuser. Solche oft verwendeten Bilder des Ortes „haben sich in das öffentliche Bewusstsein ’eingebrannt’, sind in der kollektiven Erinnerung bis heute präsent und damit zu Ikonen des Ortsbildes geworden“, sagt Paetau.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist das Restaurant „Hammer“. Die Alt-Wilhelmshorster kennen das typische Ausflugslokal noch aus ihrer Kindheit. „Wenn das Stichwort fällt, funkeln die Augen.“ Im „Hammer“ wurde gefeiert, dort gingen vornehmlich an den Wochenenden auch Berliner Ausflugsgäste ein und aus.</p>
<p>Info Die Ausstellung im Gemeindezentrum, Albert-Schweitzer -Straße 9-11, wird am 19. November, 16 Uhr, eröffnet. Zu sehen ist sie zudem am 20. und 26. November von 14 bis 18 Uhr.</p>
<p>Jens Steglich,  Quelle <a title="MAZ" href="http://http://maerkischeallgemeine.de/" target="_blank">MAZ</a></p>
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		<title>Nacht der Ortsgeschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 07:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte e.V. hatten gleich mehrfach Grund zu Freude. Im Rahmen des Wilhelmshorster Sommerfestes 2011 begangen sie ihr zehnjähriges Bestehen und Dr. Rainer Paetau als Vorsitzender des Vereins ist mit dem Blumenstrauß des Monats für sein ehrenamtliches Engagement geehrt worden. Da Ortshistoriker nicht nur feiern können, haben sie gleich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte e.V.  hatten gleich mehrfach Grund zu Freude. Im Rahmen des Wilhelmshorster Sommerfestes 2011 begangen sie ihr zehnjähriges Bestehen und  Dr. Rainer Paetau als Vorsitzender des Vereins ist mit dem Blumenstrauß des Monats für sein ehrenamtliches Engagement geehrt worden.<br />
<span id="more-836"></span><br />
Da Ortshistoriker nicht nur feiern können, haben sie gleich eine ganze Nacht der Ortsgeschichte organisiert.  Die Eröffnung  der Ausstellung „Zur Geschichte des NVA-Grenztruppenlagers mit Hundeschule (ehemals Sago-Gelände)“ war Startschuss für einen  ereignisreichen Abend.</p>
<p>Auf Plänen und Fotos ist der damalige und heutige Zustand des Geländes an der B2 dargestellt. Ausgehend vom Lager für Arbeiter, die den Bau des südlichen Berliner Außenrings zwischen Saarmund und Golm mit der Querung des Templiner Sees vollendeten, über das Versorgungslager für die Grenztruppen bis zur Hundeschule zur Sicherung des Grenzregimes an der Berliner Mauer ließ sich lokale Geschichte im Kontext zur „Großen Geschichte“ beispielhaft  einordnen . Dr. Axel  Klausmeier von der Stiftung Berliner Mauer referierte vor einem überfüllten Auditorium kenntnisreich über die Funktion des Sago-Geländes als Versorgungslager der  Grenztruppen zur Aufrechterhaltung und reibungslosen Funktionierens des Grenzregimes.</p>
<p>Protestplakate aus den Jahren 1990/91, als Wilhelmshorster erfolglos versuchten das 1957 der Stadt Potsdam zugeschlagene Sago-Gelände an die Gemeinde Wilhelmshorst rückübertragen zu lassen, übergab Dr. Klaus-Peter Anders an die Ortshistoriker. </p>
<p>Rainer Paetau warb einmal mehr für die Wiedererstellung der seit den 1930er Jahren verfallenen  Gessnerschen Seeterrassen am Irissee.  Das vorgestellte Modell einer Informationstafel der Fa. MAWA-Design aus Langerwisch könnte bald Wirklichkeit werden und die Wilhelmshorster und ihre Gäste von der Schönheit des damaligen und vielleicht auch wieder zukünftigen Aussehens begeistern.</p>
<p>Andrea Alms nutzte die sich bietende Gelegenheit und überreichte an Dr. Paetau den Blumenstrauß des Monats der Landtagsabgeordneten Susanne Melior für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zu Gunsten der Ortsgeschichte.</p>
<p>Mit einem Glas Sekt stießen die Vereinsmitglieder und ihre zahlreich erschienen Gäste auf die mit Stolz vorzeigbaren Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre und auf eine erfolgreiche Zukunft des Geschichtsvereins an.</p>
<p>Nach einem leckeren Buffet war es endlich dunkel genug, zum Spaziergang rund um den illuminierten Irissee. Festlich beleuchtete Villen am See, romantisch angestrahlte efeuberankte Bäume  und musikalische Überraschungen verzauberten die Besucher und ließen sie die auch begeistert erschienenen Mücken bald vergessen.</p>
<p>Mit guten Gesprächen und schmackhaften BIO-Bier aus der Brauerei im Forsthaus Templin klang dieser herrliche Sommerabend aus und ließ die Hoffnung auf eine neuerliche Nacht der Ortsgeschichte in den kommenden Jahren aufkommen.</p>
<p>Ein besonderer Dank gilt all den fleißigen Helfern  im Hintergrund, wie Detlev Gross für die musikalische Umrahmung, unserer  Feuerwehr,  dem Elektromeister Wolfgang Vogel, den Anwohnern, die die Nacht der Ortsgeschichte so wunderbar unterstützt haben und den vielen hier ungenannten , ohne die solch ein Abend nicht möglich wäre.  </p>
<p>Volker Tanner</p>
<p><a href="http://www.maerkischer-bogen.de/" title="Märkischer Bogen" target="_blank">Märkischer Bogen</a> 9/2011</p>
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		<title>Nacht der Ortsgeschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 17:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Irissee-Terrassen sollen wiederhergestellt werden / Anschubfinanzierung über Denkmalfonds Für die Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte gibt es am morgigen Abend gleich zwei Anlässe, um zu einer Nacht der Ortsgeschichte einzuladen. Zum einen können die Ortshistoriker auf ihr zehnjähriges Wirken zurückblicken, zum anderen gibt es ein weiteres Jubiläum zu feiern: 1911, also vor 100 Jahren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irissee-Terrassen sollen wiederhergestellt werden / Anschubfinanzierung über Denkmalfonds</strong> Für die Freunde<br />
und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte gibt es am morgigen Abend gleich zwei Anlässe, um zu einer Nacht der Ortsgeschichte einzuladen. Zum einen können die Ortshistoriker auf ihr zehnjähriges Wirken zurückblicken, zum anderen gibt es ein weiteres Jubiläum<br />
zu feiern: 1911, also vor 100 Jahren, legte der Berliner Architekt Albert Gessner seinen Plan für Wilhelmshorst-Süd vor, das im Stile einer Gartenstadt und Landhauskolonie entstand.<span id="more-824"></span><br />
Zwar gilt 1907 als eigentliches Geburtsdatum für Wilhelmshorst, da in dem Jahr der Bau des Nordteils nach einem Parzellierungsplan des Kaufmannes Wilhelm Mühler begann. Für Rainer Paetau, Vorsitzender des Ortsgeschichtsvereins, ist Wilhelmshorst-Süd aber der städtebaulich und kulturhistorisch interessantere Teil. Die Häuser, die Gessner selbst baute, stehen alle unter Denkmalschutz. Außerdem ist das Gessnersche Ensemble als Flächendenkmal unter Schutz gestellt, weiß Paetau. Das ist ein Gebiet, das vom Irisgrund über den Irissee bis zum Bahnhof reicht.<br />
Am Freitag will der Wilhelmshorster Geschichtsverein ab 20.30 Uhr mit Illuminationen rund um den Irissee an Gessner erinnern. Und der Verein will einen verlorenen Schatz zurück in den Ort holen. Gessners Werk hat im Verein und bei engagierten Bürgern die<br />
Vision reifen lassen, die ehemaligen Irissee-Terrassen mittelfristig wieder herzustellen, sagte Paetau. Sie sind in der Kriegs- und Nachkriegszeit verfallen und schließlich ganz verschwunden.<br />
Heute ist von den Gessnerschen Seeterrassen nichts mehr zu sehen. Bis zur 111-Jahrfeier von Wilhelmshorst im Jahr 2018 so die Vision sollen sie wieder am Südufer des Irissee angelegt sein. Die Terrassen sind neben der Rettung der alten Schulküche eines der beiden größeren Projekte, die sich die Freunde und Förderer der Ortsgeschichte auf die Fahnen geschrieben haben. Für die Anschubfinanzierung<br />
hatte der Verein einen Denkmalfonds gegründet. Wenn der Plan umgesetzt wird, hätte Wilhelmshorst mit den Seeterrassen zugleich eine Naturbühne, die für Kulturveranstaltungen wie Theateraufführungen und Konzerte genutzt werden kann.<br />
Damit sich Einheimische und Besucher schon vorher ein Bild von den Irissee-Terrassen machen können, plant der Verein eine Informationstafel. Sie soll 2012 an der Stelle, wo sich die Terrassen befanden, aufgestellt werden, wenn die Gemeinde dem zustimmt, so Paetau. Auf der Tafel, so der Plan, wird dann auch ein historisches Foto von den Irissee-Terrassen zu sehen sein.<br />
Die Nacht der Ortsgeschichte an diesem Freitag startet 18.30 Uhr zunächst aber mit der Eröffnung der Fotoausstellung über das Lager der Grenztruppen auf dem ehemaligen Sago-Gelände.<br />
Dort wurden in den 1980er Jahren auch Hunde für den Einsatz an der Berliner Mauer und der deutsch-deutschen Grenze ausgebildet (MAZ berichtete).<br />
Die Ausstellung wird im Wilhelmshorster Gemeindezentrum in der Albert-Schweitzer-Straße 9-11 eröffnet. Nach einem Imbiss sind ab 20.30 Uhr die Illuminationen rund um den Irissee zu sehen. Treffpunkt ist am Südende des Sees (Irisgrund/Rosenweg). Der Abend klingt 21.30 Uhr in geselliger Gesprächsrunde bei Wein, Wasser, Bier und Brezeln am Gemeindezentrum aus, das ebenfalls angeleuchtet sein wird.</p>
<p><em>Von Jens Steglich</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://maerkischeallgemeine.de/" title="MAZ" target="_blank">MAZ</a></p>
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		<title>Wilhelmshorster Historiker erkundeten die Geschichte des „Sago-Geländes“ und zeigen die Funde in einer Ausstellung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 13:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wohnten die Wilhelmshorster weit genug entfernt, um unmittelbar mit dem Grenzregime in Berührung zu kommen. Und doch gibt es vor den Toren des Ortes ein Areal, das zur Infrastruktur gehörte, die sich die DDR für ihr Grenzsystem hielt. Die Rede ist vom „Sago-Gelände“ an der B 2, das der Volksmund so nennt, weil dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wohnten die Wilhelmshorster weit genug entfernt, um unmittelbar mit dem Grenzregime in Berührung zu kommen. Und doch gibt es vor den Toren des Ortes ein Areal, das zur Infrastruktur gehörte, die sich die DDR für ihr Grenzsystem hielt. Die Rede ist vom „Sago-Gelände“ an der B 2, das der Volksmund so nennt, weil dort Mitte der 1950er Jahre die Baracken der Bauarbeiter standen, die den Eisenbahndamm über den Templiner See und den Abschnitt des Berliner Außenrings zwischen Saarmund und Golm (kurz: Sago) bauten.<br />
<span id="more-818"></span><br />
Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 nahm allerdings die NVA das Gelände in Beschlag und richtete ein zentrales Lager zur Versorgung der Grenztruppen ein.</p>
<p>Ein halbes Jahrhundert später gingen die Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte auf dem verwilderten Gelände auf Spurensuche und sprachen mit Zeitzeugen. Ergebnis ist eine Ausstellung, die am Freitag, dem 19. August, 18.30 Uhr, im Gemeindezentrum in der Dr.-Albert-Schweitzer-Straße 9–11 eröffnet wird. Für die Schau gibt es gleich zwei Anlässe: der 50. Jahrestag des Mauerbaus und der zehnte Geburtstag des Wilhelmshorster Geschichtsvereins, der an dem Abend gefeiert wird. In der Ausstellung, die auch am 20. August, 14 bis 17 Uhr, offen steht, sind alte Planzeichnungen und Fotos zu sehen, die zeigen, was auf dem Kasernengelände untergebracht war und davon heute noch sichtbar ist.</p>
<p>Ab 1984 bis 1990 erfolgte dort auch die Ausbildung von Diensthundeführern der Grenztruppen, die an der Berliner Mauer und an der DDR-Grenze zur Bundesrepublik eingesetzt wurden, weiß Rainer Paetau, Vorsitzender der Freunde und Förderer der Ortsgeschichte. Etwa 250 Hunde waren auf dem Sago-Gelände untergebracht, um sie für den Einsatz im „Todesstreifen“ abzurichten. Für die Hunde waren sogar eine Futterküche, eine Veterinär- und eine Seuchenbekämpfungsstation eingerichtet worden. Um Seuchen zu verhindern, gab es am Eingang eine Seuchenwanne – gefüllt mit Desinfektionsmittel – durch die Fahrzeuge rollen mussten, die auf das Areal wollten oder es verließen.</p>
<p>Das Grenztruppenlager, das Mitte der 1980er Jahre durch ein „automatisiertes Hochregallager“ im nahen Neuseddin ergänzt wurde, war zu der Zeit größter Arbeitgeber in Wilhelmshorst, sagt Paetau.</p>
<p>Laut Verleger Klaus-Peter Anders, Chef des Märkischen Verlags in Wilhelmshorst, firmierte das Lager zu DDR-Zeiten postalisch als „Wilhelmshorst 2“ mit eigenem Postamt und Stempel. Neben den Arbeitsplätzen gab es eine weitere Verbindung zum Ort – auf dem Gelände stationierte Langzeitsoldaten verstärkten die Wilhelmshorster Fußballmannschaft, die dadurch erfolgreich in der Kreisklasse spielte, so Anders. Dabei hatte sich die Stadt Potsdam das Wilhelmshorster Areal schon 1958 einverleibt, musste es kurz darauf aber den Grenztruppen zur Verfügung stellen. </p>
<p>Von Jens Steglich </p>
<p><a href="http://www.maerkischeallgemeine.de" title="Märkische Allgemeine" target="_blank"><em>Quelle: Märkische Allgemeine</em></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tour über das „Sago-Gelände“ an der B 2</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 06:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Anlass des 50. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin planen die Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte eine Ausstellung über das Lager der DDR-Grenztruppe auf dem sogenannten Sago-Gelände an der B 2 vor den Toren Wilhelmshorsts. Die Ausstellung soll am 19. August im Wilhelmshorster Gemeindezentrum eröffnet werden – im Rahmen eines kleines Festes zum zehnjährigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlass des 50. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin planen die Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte eine Ausstellung über das Lager der DDR-Grenztruppe auf dem sogenannten Sago-Gelände an der B 2 vor den Toren Wilhelmshorsts. Die Ausstellung soll am 19. August im Wilhelmshorster Gemeindezentrum eröffnet werden – im Rahmen eines kleines Festes zum zehnjährigen Bestehen des Ortsgeschichtsvereins.<br />
<span id="more-809"></span><br />
Zur Vorbereitung und Einführung in das Thema bieten die Heimatforscher zu Sonntag, dem 29. Mai, eine Besichtigung des „Sago-Geländes“ an. Treffpunkt ist 10.15 Uhr am Eingangstor zum Areal an der B 2.<br />
<strong><br />
Ein Zeitzeuge führt über das Gelände</strong></p>
<p>Laut Veranstalter sind aufgrund der großen Nachfrage nur noch wenige Plätze frei. Geführt wird die Tour über das Gelände von einem Vertreter des Eigentümers, der brandenburgischen Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), sowie von einem Zeitzeugen, der vor 1990 dort als Abteilungsleiter tätig war. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass das Betreten des Geländes auf eigene Gefahr erfolgt.</p>
<p>Das Areal „steht im Kontext der Ortsgeschichte, weil es bis 1958 zum Gebiet der damaligen Gemeinde Wilhelmshorst gehörte“, weiß Rainer Paetau, Vorsitzender der Freunde und Förderer der Ortsgeschichte. Außerdem arbeiteten dort eine Reihe von Bürgern des Ortes in Zivil oder als Militärangehörige.</p>
<p>Das Gebiet ist im Volksmund als „Sago-Gelände“ bekannt, weil dort Mitte der 1950er Jahre die Baracken der Bauarbeiter standen, die den Eisenbahndamm über den Templiner See und den Abschnitt des Berliner Außenringes zwischen Saarmund und Golm – kurz „SaGo“ – bauten.</p>
<p><strong>Hier wurden Schäferhunde der Grenztruppen abgerichtet</strong></p>
<p>Nach Fertigstellung des Bauwerks verleibte sich die Stadt Potsdam das Gelände ein, musste es aber kurz darauf den NVA-Grenztruppen zur Verfügung stellen. Seit dem Mauerbau 1961 befand sich auf dem Areal ein zentrales Lager zur Versorgung der Grenztruppen. Dort waren auch „die berüchtigten Schäferhunde der Grenztruppen untergebracht, die hier von Diensthundeführern für ihren Einsatz im ’Todesstreifen’ abgerichtet wurden“, sagt Paetau.<br />
<em><br />
Quelle: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de" Target="_blank">MAZ</a> &#8211; Jens Steglich</em></p>
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		<title>Michendorfer Buchprojekt gerettet</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 14:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geplante Buch über alle sechs Ortsteile der Gemeinde Michendorf kann erscheinen. Die Finanzierung ist jetzt dank eines Sponsors gesichert. Wie Vize-Bürgermeister Karl-Heinz Oed mitteilte, wird die Energie Mark Brandenburg GmbH (EMB) das Projekt mit 1000 Euro unterstützen. Die anderen 1000 Euro können aufgebracht werden, weil die „Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte“ zugunsten des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das geplante Buch über alle sechs Ortsteile der Gemeinde Michendorf kann erscheinen. Die Finanzierung ist jetzt dank eines Sponsors gesichert. Wie Vize-Bürgermeister Karl-Heinz Oed mitteilte, wird die Energie Mark Brandenburg GmbH (EMB) das Projekt mit 1000 Euro unterstützen. Die anderen 1000 Euro können aufgebracht werden, weil die „Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte“ zugunsten des Buches auf 1000 Euro verzichten, die der Verein vom Ortsbeirat für Veranstaltungen für 2011 bewilligt bekommen hatte, sagte Cordia Gehrmann vom Hauptamt. </p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de">MAZ</a></em></p>
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		<title>Neue Nutzung für altes Haus bis 2018</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 07:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die alte Schulküche im Heidereuterweg soll im Eigentum der Gemeinde bleiben und bis zum 111. Geburtstag von Wilhelmshorst im Jahr 2018 einer Nutzung zugeführt werden. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss empfehlen die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Alte Schulküche“ den Michendorfer Gemeindevertretern. Bei einem Treffen sprachen sich die Mitglieder der AG jüngst zudem dagegen aus, in dem denkmalgeschützten Gebäude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte Schulküche im Heidereuterweg soll im Eigentum der Gemeinde bleiben und bis zum 111. Geburtstag von Wilhelmshorst im Jahr 2018 einer Nutzung zugeführt werden. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss empfehlen die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Alte Schulküche“ den Michendorfer Gemeindevertretern. Bei einem Treffen sprachen sich die Mitglieder der AG jüngst zudem dagegen aus, in dem denkmalgeschützten Gebäude den Wilhelmshorster Jugendklub mit unterzubringen. Zuvor hatte der Planer darauf verwiesen, dass eine Doppelnutzung durch den Verein „Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte“ und durch den Jugendklub kostenintensive Brandschutzmaßnahmen zur Folge hätte.<span id="more-792"></span></p>
<p><strong>Das Haus stammt aus der Gründerzeit von Wilhelmshorst</strong></p>
<p>Der Verein will in dem Haus, das aus der Gründerzeit von Wilhelmshorst um 1910 stammt, eine historische Dauerausstellung installieren und anhand von Quellen und Dokumenten Ortsgeschichte anschaulich vermitteln. Für die Umsetzung des Konzeptes werden etwa 200 Quadratmeter Nutzfläche benötigt. Der Verein hat bereits vor anderthalb Jahren einen Denkmalfonds ins Leben gerufen, um Geld für die Sanierung des Gebäudes einzusammeln, das einst zu DDR-Zeiten auch als Schulküche genutzt wurde.</p>
<p><!--more-->Neuer Jugendklub soll kleiner werden</p>
<p>Wie berichtet, war das denkmalgeschützte Haus zwischenzeitlich auch als Domizil für den Wilhelmshorster Jugendklub im Gespräch. Diese Variante ist nun wieder verworfen worden. Neueste Variante, die jetzt empfohlen wird: Die Errichtung eines kleineren Ersatzbaus für etwa 20 Jugendliche am jetzigen Standort im Wilhelhelmshorster Eichenweg. Der geplante Hausmeisterraum soll nicht mehr in dem neuen Jugendhaus untergebracht werden. Die Nutzungserlaubnis für den jetzt genutzten Klub-Container läuft Ende 2011 aus. </p>
<p>Quelle: Jens Steglich (<a href="http://www.maerkischeallgemeine.de" target="_blank">MAZ</a>)</p>
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		<title>Wo Nelly Sachs mit Peter Huchel spielte</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 20:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Langerwischs neues Geschichtsbuch schrieb der jüngste Ortschronist Mittelmarks – der 28-Jährige Johannes Nest LANGERWISCH &#8211; Auf einer Urkunde der Kirche, die im Domstift-Archiv Brandenburg liegt, findet sich die entscheidende Stelle: Der Bischof von Brandenburg vereinigt die beiden Kirchen von Neu- und Alt-Langerwisch zu einer Kirche. Datiert ist das Dokument auf den 23. Juni 1287. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langerwischs neues Geschichtsbuch schrieb der jüngste Ortschronist Mittelmarks – der 28-Jährige Johannes Nest<br />
<span id="more-788"></span><br />
LANGERWISCH &#8211; Auf einer Urkunde der Kirche, die im Domstift-Archiv Brandenburg liegt, findet sich die entscheidende Stelle: Der Bischof von Brandenburg vereinigt die beiden Kirchen von Neu- und Alt-Langerwisch zu einer Kirche. Datiert ist das Dokument auf den 23. Juni 1287. Es ist die erste urkundliche Erwähnung beider Ortsteile, die später in Langerwisch aufgingen. Die Langerwischer hätten auch zwei Jahre früher das 725-jährige Bestehen ihres Ortes feiern können, Neu-Langerwisch wird bereits 1285 erstmals erwähnt. Sie wählten das verbindende Datum und feiern am 23. Juni 2012. Das Buch zur Geschichte ist schon gedruckt. Geschrieben hat es Johannes Nest, mit 28 Jahren Mittelmarks jüngster Ortschronist. An seiner Seite hatte er eine Arbeitsgruppe, in der Carla Krüger, Wolfgang Kroll und Klaus Kühne sich mit ihm auf die Spur der Geschichte begaben und auch Neues ans Licht beförderten.</p>
<p>So dürfte kaum jemand wissen, dass Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs ihre Ferien in Langerwisch verbrachte und dort mit dem kleinen Peter Huchel spielte, der später auch ein großer Dichter werden sollte. Die Begegnung legt ein Brief nahe, den Nelly Sachs 1948 an Huchel schrieb. Die Sachs, die 1966 den Nobelpreis erhielt, verbrachte die Ferien auf dem Langerwischer Gut von Max Orenstein. Bruder Benno, der Eisenbahnfabrikant, gründete die Maschinenbaufirma Orenstein &#038; Koppel. Max Orenstein baute kleine Feldbahnen, die bis nach Afrika exportiert wurden. In Michendorf besaß er eine Ziegelei, der Ton wurde in der Nähe der Marienallee in Langerwisch abgebaut. Die Tongrube ist heute fast zugeschüttet. Der Schutt stammt vom Westberliner Sportpalast, der 1973 abgerissen wurde.</p>
<p>Wer in der Chronik schmökert, bekommt auch Antworten auf Fragen wie diese: Woher hat Langerwischs Galgenberg seinen Namen? Die Geschichte ist zu lang, um sie hier erzählen zu können. Nur so viel: Auf dem Hügel wurde im 15. Jahrhundert Hauptmann Hans Kurt erhängt. „Lange Zeit war sein von der Sonne gebleichtes Gebein ein Spiel der Winde. Seit der Zeit heißt der Berg Galgenberg.“ (Von Jens Steglich)</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/" target="_blank">MAZ</a></p>
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