Buchvorstellung und Lichtbildervortrag

Einladung zur Buchvorstellung „Wir sind das Volk!“ Bürger in der Region Michendorf erinnern sich an 1989/90 und zum Lichtbilder-Vortrag zur städtebaulichen Planung und Entwicklung von Wilhelmshorst seit 1907/10.

Samstag, 27. März 2010, 17 – 19 Uhr
Gemeindezentrum Wilhelmshorst
Dr.-Albert-Schweitzer-Str. 9-11

Buchvorstellung

Die dritte Ausgabe der neuen Reihe „Hefte zur Wilhelmshorster Ortsgeschichte“ ist gerade erschienen. Es ist diesmal ein kleines Buch von 93 Seiten geworden und bündelt 17 Erinnerungsberichte von heutigen Bürgern der Region Michendorf an die aufregenden Ereignisse vom Herbst 1989 mit dem „Mauerfall“ vom 9. November. Unter dem Titel „Wir sind das Volk!“ geht die Publikation auf eine gleichnamige Veranstaltung vom Oktober 2009 zurück. Die Leiterin der Bundesbeauftragten zur Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen (BStU)-Außenstelle in Halle, die Wilhelmshorsterin Uta Leichsenring, wird das Buch einführend der Öffentlichkeit präsentieren.

Bei dieser Gelegenheit erhalten die Autoren und Mitwirkenden ihr Belegexemplar und die Subskribenten können ihre Bestellung entgegen nehmen. Ansonsten ist das Buch für eine angemessene Spende direkt vor Ort zu erhalten; es kann danach auch bei D. Kraus und W. Linke geordert werden (Tel. 033205-50677 und -62667).

Lichtbilder-Vortrag

Vor 100 Jahren, im Jahre 1910, wurde Wilhelmshorst-Süd gegründet. Die heute kaum noch bekannte Wilhelmshorster Grundstücksgesellschaft beauftragte den bekannten Berliner Architekten Albert Gessner, der einen städtebaulich anspruchsvollen Plan vorlegte und selbst eine größere Anzahl von Häusern realisierte im seinerzeit modernen Gartenstadt- und Landhausstil. Was daraus wurde, was davon noch erhalten ist, welche Bedeutung dieses denkmalgeschützte Ensemble für das heutige Ortsbild hat und welches Potential es für ein städtebauliches Leitbild von Wilhelmshorst enthält: All das wird angesprochen und mit Bildern veranschaulicht. Der Vortrag richtet sich daher nicht nur an kultur- und baugeschichtlich Interessierte, sondern vor allem auch an kommunalpolitische Entscheidungsträger, mit denen im Anschluss an den Vortrag bei „Wein plus Brezen“ gesprochen werden kann.

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